Projekt 2003 
(07.07. - 22.07.2003.)

Der Spielplatz steht!!!
zwei Wochen harte Arbeit haben sich gelohnt!!!

Hier folgt jetzt die ganze Geschichte:

Hier sieht man uns vor der Abfahrt aus Barmstedt.

Von links nach rechts:
Daniel, Florian, Daniela, Felicitas, Lisa, Katharina,
Carina, Linn, Steffen, Lars und Jonas.


Stefan fehlte bei der Abfahrt, er flog aber später nach. Vor uns lagen knapp achtzehn Stunden Fahrt zusammen mit einer Gruppe sozialschwacher Kinder, die eine Woche in Barmstedt verbracht hatten.



Außerdem noch mit sechs Gastschülerinnen, die nach einem Jahr zurück nach Hause fuhren.

   

Das erste was wir nach unserer Ankunft in Selenogradsk taten, war nicht etwa den verpassten Schlaf nachholen, sondern ein erfrischendes Bad in der Ostsee nehmen.



Unser Quartier war fünf Minuten Fußweg vom Strand entfernt.



Später am Tag gab es noch eine Führung durch die Stadt. Als Führerin fungierte Irina, eine ehemalige Gastschülerin und Mitglied der dortigen Jugendgruppe.

   

Am nächsten Tag ging es dann an die Arbeit.


Wir hatten die Erlaubnis sechs Bäume auf dem Schulgelände zu fällen. Zum einen um den Schulhof etwas lichter zu gestalten und zum anderen haben wir uns so gleich Baumaterial besorgt.

 


Beim Bäume fällen schlug dann Paschas große Stunde. Um die Zugkette zu befestigen, kletterte er ohne Hilfsmittel in die Baumwipfel.


Während er in luftigen Höhen munter Anrufe entgegen nahm wurde anderen, die alles nur vom Boden betrachteten, ganz mulmig zumute.

 

Pascha war einer von acht russischen Jugendlichen, die uns beim Spielplatzbau tatkräftig unterstützten.

 

Inzwischen ist er in Deutschland um hier ein Jahr als Gastschüler zu verbringen.

   

Waren die Bäume dann am Boden, galt es sie zu entrinden.



Hier sieht man Lisa und Linn bei der Arbeit.



Das Gerät mit dem Lisa (im Hintergrund) arbeitet, hat uns schon letztes Jahr gute Dienste geleistet und mit der Flex ein paar mal nachgeschärft, wird es das hoffentlich auch nächstes Jahr wieder tun.



Wir beschlossen aus dem Holz Palisaden für einen Eingang zum Spielplatz zu machen.

   

Als erstes mussten also Gräben für die Palisaden ausgehoben werden.



Auf beiden Seiten des Weges gruben wir vierzig Zentimeter tiefe und knapp fünf Meter lange Gräben.



Auf diesem Foto sieht man Florian und Andrej bei der Arbeit.



Die Grabungen haben viele interessante Sachen zu Tage gefördert, teilweise sogar noch mit deutscher Beschriftung. Leider ist während der Arbeit auch fast alles wieder in der Erde verschwunden.

   

Während die einen die Gräben für die Palisaden aushoben, machten sich Jonas (links) und Steffen daran, die geschälten Bäume auf eine Länge von siebzig Zentimetern zurecht zu sägen.



Für alle, die das letztjährige Projekt verfolgt haben: Jonas war nahtlos in Puschels Fußstapfen getreten und schwang sich zum Herrn über die Kettensäge auf.

 


Nachdem das Holz auf die richtige Länge gebracht wurde, wurde es imprägniert und zum Trocknen in die Sonne gelegt.

   

Hier sind Lars und Vogel (Stefan), der inzwischen eingetroffen war, dabei die Palisaden einzupflanzen.



Die Stämme wurden mit Ziegeln, die wir vorher massenhaft beim Graben gefunden hatten, und mit Lehm, der in Löchern, die wir für die Spielplatzkonstruktion gegraben hatten, reichlich vorhanden war, befestigt und festgeklopft.



Lars brachte für diese Arbeit ja schon eine ganze Menge Erfahrung aus dem letzten Jahr mit.

   

Die Palisaden führten zu zwei Birken, die wir auf ungefähr drei Meter Höhe absägten, um ein Tor daraus zu machen.



Die Holzkonstruktion auf die beiden Stämme zu hieven war ein wahrer Kraftakt, da unsere Leitern leider nicht die nötige Länge hatte. Aber Steffen und Lars haben es geschultert.



Jonas hat den Dachstuhl dann auf die Bäume genagelt und die ganze Konstruktion  machte auch einen recht stabilen Eindruck.

   

Anschließend wurde die "Dachpfannen" mit dem Akkuschrauber befestigt.



Letztendlich wurden die ungeraden und überstehenden Enden abgesägt und unser Tor stand und sah auch noch gut aus dabei.



Um den Spielplatz mit der Schule zu verbinden, fiel Olga (der Vorsitzenden des russischen Vereins) ein, ein Schild unter dem Durchgang zu befestigen.

   

Also überlegten wir und einigten uns schließlich auf den Spruch "Erst die Arbeit..." in Richtung Schule und "dann das Vergnügen" in Richtung Spielplatz mit dem jeweiligen russischen Pendant.

 

Nun wurde Sergeij, unser "Baumeister", beauftragt dieses Schild zu basteln und er hatte Erfolg, was man auf dem Foto leider nicht so gut erkennen kann (HINFAHREN!!!)



Einen Eingang hatten wir also, jetzt fehlte nur der Spielplatz, zu dem er führen sollte...

   

Während die einen sich um das Tor und die Palisaden kümmerten, begannen die anderen schon sich um das Ausheben der Löcher für die eigentliche Spielplatzkonstruktion zu kümmern.



Hier sieht man Carina und Daniela, a.k.a Börgit und Börbel (oder so ähnlich), die beiden Buddlerinnen, die stundenlang ohne zu murren Löcher gegraben haben.



Insgesamt mussten zehn Löcher siebzig Zentimeter tief gegraben werden und außerdem mussten vom gesamten Platz zehn Zentimeter Boden abgetragen werden.

   

So sah es dann aus als alle Löcher gegraben waren.


Eine Heidenarbeit und wie es das Schicksal wollte, war in einem der Löcher leider ein Telefonkabel, dass in keinem Plan verzeichnet war.


Wir mussten nun also überlegen, ob wir das Telefonkabel einfach kappen oder ob wir alle Löcher nach links verschieben.


Nach reiflicher Überlegung haben wir uns entschlossen, die Löcher zu verlegen.

   

Einen bunten Abend gab es auch mit viel Musik und nettem Beisammen sein.



Natürlich gab es auch viel zu viel zu essen und den Wettkampf, welcher Tisch als erster seinen gesamten Kuchen aufgegessen hat, wollte keiner so recht gewinnen.



Es gab auch eine Menge gemeinsamer Spiele, die allerdings nicht bei jedem auf Gegenliebe stießen.

   

Dieses Bild zeigt die Reise nach Jerusalem, wer gewonnen hat vermag ich heut nicht mehr zu sagen.



Es gab auch noch Spiele, wie Wett-Klopapier-wickeln, Äpfel mit dem Kinn weitergeben oder im Kreis laufen und sich, wenn die Musik endet, auf die Knie des Hintermannes setzen. Wer umkippt verliert.



Irgendwie flogen bei dem letzteren Spiel fast immer die Mitspieler hinter Lars raus, teilweise sogar freiwillig.



Merkwürdig!

   

Zurück zur Arbeit.



Jeden morgen gab es eine Teambesprechung, in der geklärt wurde, was an dem folgenden Tag auf dem Programm stand und was für Ziele man erreichen wollte.



Teilweise fanden diese morgendlichen Treffen in einer sehr schlaftrunkenen Atmosphäre statt.

   

Wo wir gerade von Planung sprechen:

 

Hier sieht man Vogel, unseren Chefplaner, wie er versucht, dass auf dem Papier entstandene Kunstwerk in die Wirklichkeit umzusetzen.



Damit war er leider teilweise so beschäftigt, daß er darüber hinaus das Arbeiten vergaß.



Wenn er dann aber wieder mit stierendem Blick über das Feld strebte, wusste man gleich geht es irgendwo weiter.

   

Als wir dann die Balken bekamen, ging es ans Schmirgeln. Nachdem wir uns ein paar Schmirgelblöcke zurecht gesägt hatten, ging das auch ganz gut.



Sehr schön war auch immer das Geräusch wenn, über zehn Leute gleichzeitig schmirgelten.



Hier bei der Arbeit sieht man Katharina und Linn (vorne v.l.) und Lisa, Andrej und Julik (hinten v.l.)

   

Wenn die Balken dann schön glatt geschmirgelt waren, kam wieder unser Kettensägenmann zum Einsatz, um die Grundelemente für Spielplatzkonstruktion zurecht zu sägen.



Hier sägt Jonas gerade eine Lücke, in die anschließend der Querbalken eingepasst werden sollte.



Als Grundelemente brauchten wir insgesamt vier "Tore", die wir so weit wie möglich vorbereiten und dann in Einzelteilen zu den Löchern trugen.

   

Hier kann man ein solches "Tor" sehen.

 

Vor Ort schraubten wir die Elemente dann zusammen und hievten sie mit alle Mann hoch in die Löcher.



Da wir mit Eiche gearbeitet haben, war das immer eine ganz schöne Plackerei.



Teilweise mussten die Löcher noch ein wenig tiefer oder höher gemacht werden, dass hieß dann alle hoben an und einer grub so schnell er konnte.

   

Als das erste "Tor" dann stand musste es erst mal gut befestigt werden, weil es sonst prompt wieder umgekippt wäre.



Aber als wir dann einige Balken dagegen gestemmt und ein paar Latten daran genagelt hatten, hielt es fürs Erste.



Links kann man sehen wie das zweite "Tor" vorbereitet wird, um es anschließend in die Erde einzusetzen.

   

Auf diesem Bild steht sogar schon das dritte "Tor" und auch der Boden zwischen den ersten beiden Balken ist schon in Arbeit.



Die hellen Latten waren einfach nur zwischen genagelt, solange die Verbindungsbalken noch fehlten.



Zu diesem Zeitpunkt galt es alles so zu verbinden, dass es hält und und auch nach etwas aussieht.



Die Wasserwaage war im Dauereinsatz und lieferte manch erschreckendes Bild, dass  wir aber zum Glück immer korrigieren konnten.

   

Hier ist schon der Aufgang fertig, der allerdings, recht steil wurde, was uns dazu bewog, in die Mitte noch ein paar Latten ran zu schrauben, auf denen man Halt finden konnte (wird auf dem Abschlussbild ersichtlich)



Das Konstrukt links neben dem Aufgang ist für die Schaukel gedacht.



Dort sollte die niedrigere Schaukel hin, hinten rechts die höhere.

   

Weil wir nicht wussten, wohin mit dem Beton, mussten wir noch ein Behältnis bauen um ihn zwischen zulagern.



Wir bauten eine viereckige Wanne. Drei Bretter hoch und im Boden verankert. Noch eine Plane rein und fertig.



Diese Wanne sollte sich bewähren, denn es war leider so, dass vierte "Tor" noch nicht fertig war, als der Beton kam.

   

Die wichtigste Aufgabe war in dieser Zeit den Beton am Trocknen zu hindern.



Aber durch ständiges Durchrühren und gelegentliches Wasser zugießen sollte uns auch das gelingen.



Als das vierte "Tor" dann stand, ging es damit los den Beton zu verteilen

   

Hier sieht man Pascha, wie er den Beton mit Ziegeln vermischt. Das Prinzip war so: ein, zwei Schaufeln Beton und dann ein paar Ziegel reingedrückt.



An diesem Abend fing es übrigens auch noch fürchterlich an zu regnen, aber der Beton musste ja weg, deshalb haben wir tapfer weiter arbeiten.



Leider gibt es davon keine Fotos. Auch nicht davon wie Vogel neben Andrej unterm Regenschirm steht und uns wohlwollend bei der Arbeit betrachtet!

   

Der Tag danach, der Beton war trocken und  alles hielt bombenfest.



Jetzt mussten wir nur noch ein paar Querstreben reinhauen und das Grundkonstrukt war fertig.



Hinten rechts sieht man jetzt auch die Vorrichtung für die zweite Schaukel.

   

Als das Grundlegende fertig war und sicher stand, ging es an die Feinarbeit.



Hier sägt Pascha gerade die Einzelteile zu, die zu dem Dach gehören, das den ersten Balken zieren sollte.



An und für sich waren sie für etwas Anderes gedacht, aber wir haben dann einfach umdisponiert und ein Zierdach draus gebastelt.

   

Anschließend mussten die Teile noch angeschraubt werden.

 

Diese Aufgabe übernahmen Pascha und Linn mit Vergnügen.



Allerdings brauchten sie, auch auf Grund sprachlicher Differenzen, eine ganze Zeit bis sie sich auf die Entfernung zwischen den einzelnen Elementen einigen konnten.



Wie das Dach am Ende aussah kann man auch auf dem Abschlussbild sehen.

   

Während sich Linn und Pascha um das Zierdach kümmerten, wurde sich an anderer Stelle um die Schaukeln gekümmert.



Oben wurde die Kette mit Notgliedern befestigt, die allerdings leider aus zu weichem Metall waren, wie wir später feststellten. Deshalb rieben sie durch und wir mussten sie austauschen.



Jetzt ist das Verbindungsglied aus echt "sowjetischem Stahl" und unsere russischen Partner sind von der Haltbarkeit überzeugt.

   

Auf dem unteren Bild sieht man wie die Sitzfläche (auch selbstgebaut) der Schaukel eingepasst wird.



Links kann man schon das Zierdach im halbfertigen Zustand bewundern, dass Entscheidende auf diesem Foto ist aber Vogel, der die Löcher für die Stützbalken bohrt.

 

Der einzelne Pfeiler hätte sich irgendwann durch dieSchaukelbewegung lose gewackelt, von daher haben wir von beiden Seiten Stützbalken gegen gestellt.

   

Florian (Mitte), Lars (links) und Jonas haben sich in dieser Zeit (Es war schon der letzte Tag) mit dem hinteren Abgang befasst.



Vogel rechts hat nur das Loch gebohrt, allerdings hat Vogel neunzig Prozent oder sogar mehr der Löcher gebohrt. Was Jonas seine Kettensäge - war ihm sein Bohrer.



Der Schwebebalken war Andrejs Idee. Die Umsetzung sollte sich aber als einigermaßen anspruchsvoll erweisen.

   

Als die Drei den ersten Balken dann endlich fest bekommen hatten, mussten sie den zweiten nur noch im richtigen Winkel anschrägen.



Überhaupt kein Problem. An und für sich wahrscheinlich nicht, aber die drei brauchten mehr als einen Versuch.



Am Ende hat es aber geklappt und der Schwebebalken sah sogar ganz fesch aus, bis auf...

   

... die Löcher die der Forstnerbohrer hinterlassen hatte und in denen wir die Schrauben versenkt hatten.



Lars gefiel das überhaupt nicht und er gab, auf Grund eigener Ideenlosigkeit und Unfähigkeit,  Jonas den Auftrag sich darum zu kümmern.



Der brauchte knapp zwanzig Minuten, ein Taschenmesser und eine Säge, um von der der Idee zum Ergebnis zu kommen.



Einfach eine Latte rund zuschnitzen, reinkloppen und absägen. Sah klasse aus.

   

Zu guter Letzt sollte noch das Dach auf unsern Spielplatz.



Daniel hatte es soweit schon auf dem Boden vorbereitet.



Nach einer Gewichtsprobe haben wir uns dann entschlossen, den Dachstuhl schon auf dem Boden zusammenzubauen und dann als ganzes hoch zu hieven.

   

Als wir dann davor standen waren wir uns schon nicht mehr ganz so sicher, ob es eine gute Idee war, aber auseinanderschrauben wollte auch keiner.



Auf jeden Fall war das wieder ein Job, bei dem alle Jungs und Mädels mithelfen mussten.



Ein paar von oben ein paar von unten und los ging's.

   

 

Auf dem Foto sieht es vermutlich leichter aus als es war.
Am schönsten war, als uns dann oben auffiel, dass der Dachstuhl nicht auf das Konstrukt passt.



Da hatte sich wohl irgendwer vermessen. Nun hieß es das Dach anzuheben, während die Kanten so abgesägt wurden, dass es wieder passte

 

Aber auch das bekamen wir hin und abends ging es dann an die Übergabe.

 


Alle waren da. Diejenigen, die gebaut hatten, die die im Hintergrund geplant hatten und auch einige, deren Funktion bis zum Schluss im Dunkeln lag.



Nach ein paar einleitenden Worten ging es dann an das Zerschneiden des Bandes.

Als "Übergeber" wurden Lars von der deutschen Seite und Pascha von der russischen Seite ausgewählt.



Also walteten sie ihres Amtes und zerschnitten das blaue Band.



Der Spielplatz war somit an die Stadt übergeben und die Bauarbeiter hatten ihre Schuldigkeit getan.



Eigentlich...

Zur Feier des Tages spielte eine Band, die allerdings von den Mücken genauso wenig verschont wurde, wie die Arbeiter.



Aber irgendwann erbarmte sich Irina und cremte die Jungs mit Anti-Mücken-Zeug ein, wodurch während eines Liedes, dann gelegentlich ein Instrument ausfiel.



Wir haben den Abschlussabend aber trotz Mücken genossen.

Wir haben gegrillt, uns unterhalten und auch ein Fußballspiel zu Stande gebracht.



Deutschland gegen Russland. Die Deutschen haben leider verloren. Die Schmach wurde allerdings am Abend vor der Rückfahrt in einem Rückspiel getilgt.



Vor uns lagen jetzt noch drei Tage Erholung auf der Kurischen Nehrung.



Eigentlich,...

... denn der Spielplatz war zwar übergeben, aber unglücklicherweise keineswegs fertig.



Während der Großteil der Gruppe auf die Nehrung fuhr, gingen Vogel, Jonas und Lars am nächsten Morgen also wieder an die Arbeit.



Die anderen wären natürlich auch geblieben, aber die verbliebene Arbeit war eher speziell und die meisten hätten nichts zu tun gehabt, daher war es sinnvoller sie schon in die Freiheit zu entlassen.

Hauptaufgabe war die Wackelbrücke und da wir ja nicht mit Fertigteilen gearbeitet haben, sondern alles selbst konstruiert haben  mussten wir aus Sicherheitsgründen mehrfach umdisponieren, bis wir endlich was Vernünftiges auf die Beine gestellt hatten.



Hier sieht man Andrej und seinen Sohn, den er zur technischen Unterstützung für einen Tag mitgebracht hatte.



Die letztendliche Konstruktion war dann eine Mischung aus mehreren verschiedenen Ideen und Versuchen.

Als das "Wie" soweit geklärt war, ging es an die Umsetzung und der Vater eines Jungen, der mitgearbeitet hatte, stellte seine Arbeitskraft und sein Schweißgerät zur Verfügung.




Es funktionierte auch ganz gut, allerdings sorgte das Schweißgerät bei Jonas und Vogel für Belustigung und Verwunderung in gleichem Maße.

So sah es aus das scheinbar so interessante Schweißgerät.



Lars fehlte wahrscheinlich die technische Versiertheit
um die Begeisterung zu teilen, aber interessant sah es schon aus.



Mit Gewissheit sagen, kann man dass es funktionierte und am Ende an zwei Steckdosen und einem Generator angeschlossen war, um die nötige Power aufzubringen.

So sah die Wackelbrücke zu guter Letzt aus. Es war ein hartes Stück Arbeit, aber sie wackelt vorwärts und seitwärts, was gar nicht so einfach war und außerdem ist sie so gebaut, dass in hundert Jahren kein Kinderfuß irgendwo eingeklemmt werden kann und das ist schließlich der wichtigste Faktor.



Eine schöne Geschichte gibt es auch zu den Verbindungselementen zwischen Kette und den einzelnen Bohlen. Das sind Auspuffrohrhalter aus einem Geschäft für Autozubehör! Faszinierend zu welchem Improvisationstalent Materialknappheit führen kann.

Lars war so begeistert von den Pfropfen, die Jonas in den Schwebebalken gehauen hatte, dass er beschloss jedes Loch auf dem Spielplatz so zu versiegeln.




Damit war er auch fast den ganzen Tag beschäftigt und es hat ihm Muskelkater und Blasen an den Händen beschert.



Aber es hat sich aus zweierlei Gründen gelohnt.

... zum einen aus optischen Gründen (die Pfropfen wurden später natürlich noch mal übergemalt.) zum anderen aus Gründen der Vandalismusabwehr.



Um die Schrauben jetzt noch zu lösen, müsste man schon den Pfropfen aufbohren um sie überhaupt zu erreichen. Wer so viel kriminelle Energie mitbringt, den kann man eh nicht aufhalten.



Am Ende dieses Tages war der Spielplatz aber wirklich fertig und Jonas, Lars und Vogel konnten den anderen auf die Nehrung hinterherfahren.

Hier ist das Abschlussfoto, mit allen, die irgendwie an der Erstellung des Spielplatzes mitgewirkt haben. Die Zusammenarbeit mit den russischen Jugendlichen hat überragend funktioniert und und auch die Planung hat weitestgehend gegriffen. Wir waren alle zufrieden und glücklich, aber auch müde, als der Spielplatz endlich stand. Und wenn man in den in den folgenden Tagen, die spielenden Kinder auf diesem Spielplatz gesehen hat, kam man zu dem Schluss, dass es nicht das letzte Projekt gewesen sein sollte.

   

UNSER SPIELPLATZ IN SEINER GANZEN PRACHT!!!

 

 

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