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Januar 2007

 

In der russischen Ostsee-Exklave sind inzwischen fast eine Million Mobiltelefone registriert. Damit besitzt statistisch gesehen jeder Einwohner des Gebietes mehr als ein "Mobilnik". Sieben Netzanbieter haben die Provinz fest in Griff und überbieten sich gegenseitig in regelrechten Rabattschlachten, während in der Kaliningrader Innenstadt jedes vierte Schaufenster zu einem Handy-Shop gehört.

Geradezu umgekehrt sieht es auf dem Feld der klassischen Festnetz-Telefonie aus. Hier haben laut „Kaliningradskaja Prawda“ immer noch 336 der insgesamt 1078 Ortschaften des Gebietes, also mehr als ein Drittel, nicht einen einzigen Telefonanschluss.

Für die Städte der Exklave hat die Modernisierung des überwiegend hoffnungslos veralteten Leitungsnetzes begonnen. Es soll durch Digitaltechnik und schnelle Glasfaserkabel ersetzt werden. In den Küstenorten Selenogradsk (Cranz) und Swetlogorsk (Rauschen) ist bereits mit der Installation des neuen Netzes begonnen worden.