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Sparkasse Südholstein

27.07.2006

 

 

20 Kinder verbrachten auf Einladung des Vereins Selenogradsk tolle Ferien.Mit Unterstützung der Sparkassenstiftung und Harry-Brot hat der Verein Selenogradsk 20 russische Kinder aus sozial schwachen Familien zu einem einwöchigen Ferienaufenthalt in den Kreis Pinneberg eingeladen.

Selenogradsk. Ihre Eltern sind viel zu arm, um überhaupt und dazu noch in Deutschland Urlaub machen zu können oder sie haben gar keine Eltern mehr.
Die Rede ist von 20 russischen Kindern und Jugendlichen aus dem Rayon Selenogradsk, die jetzt rund eine Woche lang ihre Ferien im Kreis Pinneberg verbracht haben.
Der Verein Selenogradsk, der seit elf Jahren die Partnerschaft zwischen dem Kreis Pinneberg und der russischen Region mit Leben erfüllt, hatte die Reise organisiert.
Die Kinder, zehn von ihnen aus sozial schwachen Familien des Rayon und weitere zehn aus dem Kinderheim Istok, wohnten in der Barmstedter Jugendbildungsstätte. Dort wurden sie von zwei russischen Betreuerinnen, dem Ehepaar Staubes, der Vereinsvorsitzenden Gabriele Kascha sowie den beiden jungen Männern Jan Philipp Stephan und Lars Kascha betreut.
Auf dem Programm des rund einwöchigen Aufenthaltes stand der Besuch im Freibad Elmshorn und des Heideparks, die Fahrt auf dem Boot der Freiwilligen Feuerwehr Wedel, Minigolfspielen, eine Wattwanderung vor Büsum und vieles mehr.
Finanziert wurde die Reise unter anderem durch eine großzügige Spende der Kreissparkassenstiftung. „Neben der eigentlichen Fahrt mit dem Bus und dem Aufenthalt müssen auch die Visa und die Pässe bezahlt werden“, erzählt die Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, Gabriele Kascha. Außerdem mußten Mitglieder des Partnerschaftsvereins auf russischer Seite im Vorwege der Reise mehrmals nach Moskau fliegen, um dort von der deutschen Botschaft die Visa für die Kinder zu bekommen.
Außer der Sparkassenstiftung förderte auch die Firma Harry-Brot wie in den Vorjahren die Begegnung. Die Firma spendete das gesamte Brot für Frühstück, Abendessen und die Lunchpakete.
Auf der Rückfahrt nach Selenogradsk nahmen die 20 Kinder und Jugendlichen nicht nur eine Vielzahl von Eindrücken mit. 14 junge Deutsche begleiteten die Gruppe. Die Jugendlichen und Heranwachsenden wollen auf der Kurischen Nehrung einen Spielplatz bauen. In den Vorjahren hatte es bereits ähnliche Projekte in und um Selenogradsk gegeben.

Uetersener Nachrichten
Sebastian Kimstädt