22.08.2006
Mit ihrer Musik, ihren Tänzen und ihrer beachtlichen Bühnenpräsenz bringen junge Künstler aus Pinnebergs Partnerkreis Selenogradsk traditionell im Spätsommer russische Lebensfreude in die Hallen und Säle der Region. Die Resonanz auf ihr Programm ist stets die selbe: Wer es sieht, wird augenblicklich mitgerissen.
Und so dürfte es auch am Freitag, 1. September, wieder sein. Ab 19.30 Uhr gastieren rund 80 Musiker und Tänzer angesehener Eliteschulen in der Hetlinger Mehrzweckhalle. Im Gegensatz zu der seit Wochen ausverkauften Show in Wedel, sind für den rasanten Auftritt der jungen Talente in der Marsch noch Restkarten zu haben.
Wer eines der begehrten Tickets ergattert, kann sich auf einen abwechslungsreichen Abend mit den begabten Sechs- bis 18-Jährigen freuen, die neben ihrem Können auch für ihr überschäumendes Temperament bekannt sind. Mit dabei: „Pljassizi“, eine international beachtete Gruppe, die sich unter Leitung von Tamara Sidorova dem russischen Liedgut in Tanz und Gesang verpflichtet hat.
Für ein weiteres Highlight sorgt das Orchester „Mosaika“ mit traditionellen Instrumenten wie Balalaika, Dorma, Bajan, Akkordeon und weiteren alten Instrumenten. Angeleitet werden die jungen Musiker von Sergey Yakovlev, der die Musik für sein Orchester selbst schreibt.
Premiere in Deutschland feiert die Tanzgruppe „Krasnodar“, deren Mitglieder zum ersten Mal mit auf die Tour durch den Kreis Pinneberg kommen. Wie alle Nachwuchs-Künstler tragen auch sie während des Auftritts aufwändige Trachten und traditionelle Kostüme, die ebenso wie die Darbietungen die russische Seele widerspiegeln sollen. Ein Programm, glänzend wie sein Name: „Jantar“, zu deutsch Bernstein.
Eine Karte kostet im Vorverkauf zehn Euro für Erwachsene und sechs Euro für Kinder. Familien zahlen 25 Euro. Erhältlich sind die Tickets in der Hetlinger „Schatzinsel“, im amt Haseldorf und in der Wedeler Getränke Oase. Weiter infos auch unter www.selenogradsk.de.
Pinneberger Tageblatt
Von Anna Schunck





