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Sparkasse Südholstein

10.05.2006

 

 

Unterstützer für Spielplatzbau gesucht.Eine Gruppe von vierzehn jungen Menschen will im Sommer einen Spielplatz in Rußland bauen. Für die Arbeit in Sachen Völkerverständigung werden Gerätschaften gesucht.


Jetzt heißt es, in Kellern, Schuppen und Garagen nach funktionstüchtigem Werkzeug suchen. Elektrohobel, Kettensäge, Akkuschrauber mit Bits oder Stichsäge werden gebraucht. Ebenso Schutzbrillen, Arbeitshandschuhe, Schrauben, Knarre mit Nüssen und anderes Werkzeug, das zur Bearbeitung von Holz geeignet ist. Das Werkzeug und die anderen Materialien werden fernab der Heimat eingesetzt. Zum vierten Mal macht sich eine Gruppe junger Menschen aus dem Kreis auf, um im russischen Partnerkreis tatkräftige Hilfe zu leisten. Einsatzort von zwei jungen Frauen und 12 jungen Männern wird Lesnoe auf der kurischen Nehrung sein.
Dort wollen sie gemeinsam mit jungen Russen einen Spielplatz bauen. Der vorhandene – allerdings karge – Spielplatz soll umgestaltet werden. Ein russischer Baumeister und Künstler hat bereits Entwürfe geschickt. Ein bestehender Kletterbogen aus Metall wird zu einem halb versunkenen Schiff. Zwischen zwei Bäumen soll eine reich verzierte Bank entstehen. Eine Rutsche wird mit einem neuen Kletterturm zum Notausgang für Ritter und Burgfräulein.
Die jungen Leute machen den Einsatz im Rayon Selenograds im Rahmen der Völkerverständigung. Organisiert und initiiert wird der sommerliche Arbeitsurlaub vom Verein Selenogradsk und dem Kreisjugendring (KJR). Finanzielle Hilfe erhält das Projekt durch die Stiftung der Sparkasse Südholstein.
Mit 3000 Euro sorgt die Stiftung für die Deckung der Grundkosten. „Die jungen Leute sollen nicht auch noch Reisekosten tragen müssen“, so Urte Steinberg, Geschäftsführerin der Stiftung. Das notwendige Werkzeug kann von dem Betrag allerdings nicht finanziert werden. Deshalb bittet der KJR um Sachspenden.
Wer sich beteiligen möchte, kann sich mit KJR-Geschäftsführer Ingo Waschkau unter Telefon (04123) 900261 in Verbindung setzen. „Die Spender sollten wissen, daß das Werkzeug nicht zurückkommt“, stellte Gabriele Kascha, Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, klar. Es bleibt vor Ort. Die neu gegründete Jugendfeuerwehr, die sich künftig um den Erhalt des Spielplatzes kümmern würde, brauche es für weitere Arbeiten.

Uetersener Nachrichten