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10.11.2007

 

 

16 Lehrerinnen und Lehrer des Partnerkreises Rayon Selenogradsk interessierten sich für "Strategien in der Schule".

Herzlich willkommen in unserer Duma", scherzte Kreispräsident Burkhard Tiemann. Im Pinneberger Kreistagssitzungssaal, wo sich sonst Politiker ihre Redeschlachten liefern, saßen Gäste aus Russland: 16 Lehrerinnen und Lehrer aus der Mittelschule des russischen Partnerkreises Rayon Selenogradsk waren in den Herbstferien nach Pinneberg gekommen, um an einer ganz besonderen Fortbildung teilzunehmen. Thema: "Entwicklung von Konfliktlösungsstrategien in der Schule.

Gabriele Kascha vom Verein Selenogradsk, selbst Lehrerin an der Appener Heideweg-Schule, hatte den einwöchigen Ausflug inklusive Fortbildung ihrer Kolleginnen und Kollegen organisiert. Es bestehen bereits enge Kontakte zwischen der Mittelschule und Schulen in Elmshorn. Gastschülerinnen aus Selenogradsk und ihre Gastfamilien hatten die Fortbildung bereits im vorigen Sommer in Kiel absolviert. So kam die Idee auf, dies auch den Lehrern anzubieten.

Als Dozenten konnten Uli Jäger vom Tübinger Institut für Friedenspädagogik sowie Dr. Hanne Birkenbach und Dr. Christian vom "SCHIFF", dem schleswig-holsteinischen Institut für Friedensforschung an der Uni Kiel, gewonnen werden.

Selbstverständlich wurde den Pädagogen und Pädagoginnen neben der Schulung ein umfangreiches Freizeitprogramm geboten. Es gab beispielsweise einen Stadtbummel durch Elmshorn und einen Ausflug ins Museum für ostpreußische Geschichte nach Lüneburg.

Dr. Christian Wellmann würdigte die Partnerschaft zwischen dem Kreis Pinneberg und dem Rayon Selenogradsk als "sehr vorbildhaft". "Es dürfte schwerfallen, jemanden zu kennen, der so etwas besser macht als Sie" sagte er. Hier werde wichtige Arbeit geleistet, auch aus friedenswissenschaftlicher Sicht.

Pinneberger Zeitung