09.08.2008
Konzerte: Orchester, Chor und ein Tanzensemble treten im September auf Verein Selenogradsk, der sich um die Partnerschaft zum ehemaligen Kreis Cranz kümmert, hat die Gastspiele organisiert.
Nicht nur das Schleswig-Holstein Musik Festival hat "die Russen" entdeckt, wie die aktuelle Partnerschaft belegt - auch die Menschen im Kreis Pinneberg haben Gefallen an den Klängen aus dem Osten gefunden, und das schon vor 14 Jahren. "Jantar" heißt das musikalisch-russische Feuerwerk, dass alljährlich in verschiedenen Kommunen des Kreises abgebrannt wird. Der Verein Selenogradsk, der sich um die Partnerschaft zum ehemaligen Kreis Cranz in Ostpreußen kümmert, hat die Auftritte organisiert. Das Orchester "Mosaika", die Tanz- und Gesangsgruppe "Pljassizi", der Chor "Gloria" und erstmalig das Tanzensemble "Junu Novgorodez" wollen im September für gute Unterhaltung sorgen - die Vorverkaufsstellen haben ab sofort geöffnet.
"Wir laden Sie ganz herzlich zur Teilnahme an diesen eindrucksvollen Konzerten ein, die so intensiv die Tiefe und die Tradition Russlands widerspiegeln", sagte Gabriele Kascha, Vorsitzende des Vereins Selenogradsk. Die Musikschule in der Stadt ist die Wiege der meisten Musikerinnen und Musiker, die auf Deutschland-Tournee gehen. Sie wollen einmal mehr mit traditionellem russischen Kulturgut verzaubern, mit Balalaika-Klängen und fröhlichen Tänzen in bunten Kostümen.
Aber mehr: "Die Lieder des Chors Gloria entsprechen verschiedenen Zeiten und Epochen der Jahrhunderte europäischer Meister wie Rachmaninow, Tschaikowski, Mozart, Mendelssohn und vielen christlichen Liedern und Chorälen", so Gabriele Kascha. Das Auftaktkonzert wird am Freitag, 5. September, um 19.30 Uhr im Wedeler Ernst-Barlach-Saal am Tinsdaler Weg beginnen, ein Tag später folgt Barmstedt in der neuen Turnhalle und Moorrege am Sonntag, 7. September ab 19 Uhr im Schulzentrum. Am Freitag, 12. September um 20 Uhr beginnt im Saalbau Elmshorn ein Auftritt und der letzte am Sonnabend, 13. September ab 19.30 Uhr in der Schule Rugenbergen in Bönningstedt.
Traditionell gehört zum Besuch, dass die rund 80 Gäste wieder privat in Familien untergebracht sind. Viele Institutionen des Kreises fördern diese Partnerschaft und kümmern sich intensiv um die Kinder und Jugendlichen im Alter von acht bis 18 Jahren. So spendieren die Stadtwerke Wedel den russischen Musikanten beispielsweise einen Besuch in der Badebucht und die Feuerwehr organisiert ein Grillfest.
Pinneberger Zeitung





