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28.07.2008

 

 

"Diese Kinderaugen zu sehen, das war schon toll." Noch immer schwärmt Gabriele Kascha, Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, vom Besuch im Serengeti-Park Hodenhagen. Dort bestaunten die 20 Kinder aus dem Pinneberger Partnerkreis in Weißrussland die vielen Tiere, die sie zum Teil auch streicheln durften.

Eine Woche waren die Gäste im Alter zwischen 9 und 17 Jahren, die aus sozial schwachen Verhältnissen stammen, in der Jugendbildungsstätte Barmstedt zu Gast. Die Visite organisiert und finanziert der Verein bereits seit zwölf Jahren - mit finanzieller Unterstützung des Landes und des Kreises. Zehn der Kinder stammen aus dem dortigen Kinderheim, die übrigen aus armen Familien aus der Umgebung von Selenogradsk.

In der einen Woche in Deutschland haben die Gastgeber ein umfangreiches Programm für ihre Schützlinge zusammengestellt. Ein Besuch an der Nordsee in St. Peter Ording, im Multimar Wattforum in Tönning, im Hamburger Miniaturwunderland sowie eine Schiffsfahrt auf der Elbe waren nur einige der Programmpunkte. "Am ersten Tag, als es in Strömen geregnet hat, haben wir einen Indoor-Spielplatz in Schnelsen besucht, auch das ist toll angekommen", freut sich Gabriele Kascha.

Sie lobt auch die Zusammenarbeit mit dem Kultur- und Aktionszentrum (KAZ) an der Elmshorner Weberstraße. Dort hatte eine Jugendgruppe, die aus 20 gleichaltrigen Kindern bestand, die russischen Gäste vier Tage lang begleitet. "Da sind viele Freundschaften entstanden", berichtet Kascha. Gestern hieß es für die Gäste aus dem Partnerkreis dann Abschied nehmen. Mit dem Bus ging es zurück nach Hause. Die nächste Visite dieser Art für 2009 ist bereits in Vorbereitung.

Pinneberger Zeitung