03.08.2008
Eine Woche lang haben Kinder aus Russland und Deutschland im Kreis Pinneberg gemeinsam ihre Ferien verbracht. Organisiert wurde das Projekt vom Verein Selenogradsk und dem KAZ in Elmshorn. Unterstützung kam vom schleswig-holsteinischen Sozialministerium.
Barmstedt. Die Vorsitzende des Vereins Selenogradsk, Gabriele Kascha, gerät immer noch ins Schwärmen, wenn sie von der Ferienfreizeit erzählt, die ihr Verein zusammen mit den Mitarbeitern des KAZ in Elmshorn in Barmstedt auf die Beine gestellt hatte. „Es gibt kein größeres Geschenk als ein Kinderlächeln“, sagt sie. Und die rund 40 Kinder aus Deutschland und dem Pinneberger Partnerkreis Selenogradsk im ehemaligen Ostpreußen haben in den zurückliegenden sieben Tagen häufig gelächelt.
Die überwiegend aus sozial schwachen Familien stammenden Kinder erlebten eine Woche voller Spaß und Aktionen. Auf dem Gelände der Jugendbildungsstätte in Barmstedt konnten die acht bis 15 Jahre alten Teilnehmer nach Herzenslust Toben und Spielen.
Darüber hinaus hatte das Team um Gabriele Kascha zahlreiche Ausflüge nach Hamburg, an die Nordsee und in den Safaripark nach Hodenhagen organisiert.
Betreut wurden die Kinder von Mitgliedern und Gastschülern des Vereins Selenogradsk sowie Mitarbeitern des Elmshorner Jugendzentrums KAZ.
Gefördert wurde die Ferienwoche vom schleswig-holsteinischen Sozialministerium, das mit seinem Zuschuss das Ziel verfolgte, die Kinder in der Region mit Gleichaltrigen aus Russland zusammenzuführen.
Es war das erste Projekt dieser Art, das der Verein Selenogradsk organisiert hatte. Bislang waren die sozial schwachen Kinder aus dem russischen Partnerkreis immer alleine nach Barmstedt gekommen, um hier ihre Ferien zu verbringen.
Uetersener Nachrichten





