29.09.2008
14 Jugendliche aus dem Kreis Pinneberg bauten Spielplatz in Selenogradsk. Bereits zum fünften Mal haben Jugendliche aus dem Kreis Pinneberg in der russischen Partnerregion Selenogradsk einen Spielplatz gebaut. Am Wochenende stellten sie ihr Projekt vor.
Pinneberg/Selenogradsk. Die Teilnehmer der Reise sind auch gut zwei Monate nach Abschluss des Projektes noch völlig beeindruckt von ihrem Aufenthalt in Selenogradsk. Sieben der insgesamt 14 jungen Männer und Frauen im Alter zwischen 16 und 28 Jahren waren zum ersten Mal in der Partnerregion und sammelten zahlreiche und spannende Eindrücke. Über diese und ihr Projekt sprachen die Teilnehmer jetzt bei einem Treffen in der Barmstedter Jugendbildungsstätte.
Gemeinsam mit gleichaltrigen Russen haben die zehn Männer und vier Frauen Anfang August auf dem Gelände neben dem Kinderheim in Selenogradsk einen Spielplatz gebaut. Die Bauplanung für die zwei aufwendigen Sitzbänke und das Spielhaus übernahm – wie schon bei den anderen Projekten – der Künstler Sergeij Schilov. Für die Betreuung des Projektes waren auf russischer Seite die Vize-Vorsitzende des Partnerschaftsvereins, Lena Alexandrova und die ehemalige Gastschülerin Lena Kutschinskaja zuständig. Auf deutscher Seite betreuten Lars Kascha und Jonas Waschkau den Spielplatzbau.
Bezahlt wurde die Aktion unter anderem durch Zuschüsse der Sparkassenstiftung Südholstein, durch das Land Schleswig-Holstein und den Kreis Pinneberg. Die Teilnehmer selber brauchten nur 50 Euro beisteuern. Dafür mussten sie aber zehn Tage hart arbeiten, bis der Spielplatz stand. Erst danach gab es zwei Tage Erholung auf der Kurischen Nehrung und Ausflüge nach Kaliningrad und Svetlogorsk (Rauschen).
Uetersener Nachrichten





