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04.05.2011

 

 

Für das Schuljahr 2011/2012 sucht der Verein Selenogradsk noch dringend eine Gastfamilie für eine Schülerin aus dem russischen Partnerkreis. Das junge Mädchen heißt Anastasia, Kosename Nastja, ist 16 Jahre alt und wohnt in Selenogradsk, dem ehemaligen Cranz, mit ihren Eltern und ihrem jüngeren Bruder. Sie möchte im kommenden Schuljahr ein Gastschuljahr im Kreis Pinneberg verleben. Anastasia ist sportlich, tanzt gern die russischen traditionellen Tänze und ist Mitglied einer Tanzgruppe. In der Schule gilt sie als fleißig und wissbegierig. Sie möchte die deutsche Sprache erlernen und das deutsche Alltagleben kennen lernen.

Die Vereinsvorsitzende Gabriele Kascha betreut die Gastschülerinnen und auch die Gastfamilien während des Aufenthaltes und bereitet mit Hilfe des Vereins die jungen Menschen auf den Aufenthalt in Deutschland vor. Alle Gastschülerinnen und -schüler sowie auch die Gastfamilien unterschreiben Verträge, in denen steht, dass sich beide Seiten um Anpassung und Integration bemühen. Den Gastschülern sind die Erwartungen von deutscher Seite also nicht unbekannt.

Alle Schülerinnen und Schüler besuchen die Schule am Wohnort ihrer Familie und müssen sich auch dort entsprechend anpassen. Sie bekommen ein intensives Fortbildungsprogramm seitens des Vereins angeboten, sowie eine Reise nach Berlin. Die Ableistung zweier Praktika, Teilnahme an Klassenreisen, Teilnahme an Deutschkursen sind selbstverständlich. Der Verein trägt die Versicherungskosten und das monatliche Taschengeld, er unterstützt bei Sonderausgaben.

Gabriele Kascha: "Einen Gastschüler oder eine Gastschülerin die eigene Familie aufzunehmen ist sicher nicht nur einfach, aber wie alle bisherigen Gastfamilien bestätigten eine große Bereicherung für beide Seiten."

Am Ende der Sommerferien reisen die jungen Leute an und werden das Jahr darauf in den Sommerferien das Land wieder verlassen. Wer Interesse an der Unterbringung von Anastasia hat, melde sich bitte per Email oder telefonisch, nachmittags und abends unter 04121 / 923 85.

Hamburger Abendblatt