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24.03.2011

 

 

 

Ausstellungsprojekt „9 Tage Russland“ / Beitrag zur 5. Triennale Hamburg in der LanddrosteiPinneberg. Als Vorsitzender der Stiftung Landdrostei eröffnette der Landrat Oliver Stolz das Ausstellungsprojekt „9 Tage Russland“ in der Landdrostei.
Im Rahmen der „5. Triennale der Photographie Hamburg“ mit dem Titel „Wechselspiel. Foto-Film-Foto“ präsentiert die Drostei die fotografischen Arbeiten und Installationen von drei deutschen und zwei russischen Künstlerinnen/ Künstler. Stolz hob die Bedeutung dieser länderübergreifenden Fotoschau hervor und betonte im Beisein von Thorsten Berndt, Arne Lösekann sowie der Künstlerin, „gagel“ den lebendigen kulturellen Austausch der hier stattgefunden hat. Gemeinsam mit den Arbeiten der beiden russischen Künstler Alexander Barbaschov und Ludmilla Surma ist die sehenswerte Fotoausstellung bis zum 8. Mai in der Drostei, Dingstätte 23, von Mittwoch bis Sonntag von 11 bis 17 Uhr zu besichtigen.
Alle fünf Fotografen reisten zusammen auf die Kurische Nehrung und in die Stadt Selenogradsk im westlichen Teil Russlands. Sie fotografierten und filmten sich und verständigten sich über Bilder, wenn die Sprachkenntnisse nicht ausreichten. Es entstand ein künstlerisch enger und reger Dialog, deren Ergebnis in dieser interessanten Ausstellung jetzt einem breiten Publikum vorgestellt wird.
Reifenspuren sind ein Symbol in dieser Ausstellung für das Unterwegssein, – und laufen als weiße Spur des öfteren durch die Bild. Interessant sind die sechsfach abgebildeten Reifenspuren, im Obergeschoss, von Ludmilla Surma. In der Einführung stellten Stefan Dupke und Rita Strate die Arbeitsweisen und völlig verschiedenen Sichtweisen, Motive und Techniken der Künstler dar. Die Fotosofin „gagel“ zeigt durch Bilder von Friedhöfen ihre Auseinandersetzung von Leben und Tod.
Die schwarz/weiß Aufnahmen des Fotografen und Kameramanns Thorsten Berndt sind ausdrucksstarke Landschaftsbilder und architektonische Abbildungen.
Zwei Fotoserien, von Arne Lösekann, sind raumgreifend. Er spielt mit der Technik und versetzt den Betrachter durch die Kameraführung auf die Landstraßen der Kurischen Nehrung. Es sind großformatige Bilder die in rasender Fahrt durch die Wälder Russlands gemacht wurden.
Am 14. April wird eine Künstlerführung durch die Ausstellung um 19 Uhr angeboten.

 

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